Fast alle Eltern kennen es:  Das Kind möchte nicht alleine spielen und so befinden sich 90% der Spielsachen nicht im Kinderzimmer, sondern im Wohnzimmer. Das Ergebnis: Unordnung. Vergebliche Versuche, das Spielzeug in Ecken zu verstauen oder wild zu stapeln, bringen meist noch mehr Chaos. Doch das muss nicht sein! Mit ein paar Tricks schafft man es, das Wohnzimmer trotz oder gerade wegen der Spielsachen wohnlich und ordentlich aussehen zu lassen.

Die Situation akzeptieren

Zuerst einmal sollte man sich als Elternteil damit abfinden, dass sich das Spielzeug im Wohnraum befindet. Wer von Anfang an eine andere, weniger ablehnende Haltung dazu einnimmt, dem fällt das Spielzeug direkt weniger negativ auf. Das Kind nutzt das Wohnzimmer nun mal als Wohnraum, so wie wir das auch tun. Nur beschäftigt es sich eben mit anderen Dingen, als Erwachsene das tun. Statt zu überlegen, wie ich das Spielzeug loswerde, sollte ich stattdessen versuchen, es in das bestehende Wohnzimmer-Ambiente zu integrieren.

Farben anpassen

Ihr habt euer Wohnzimmer in angesagten monochromen Look gestaltet? Passt auch das Spielzeug euer Kinder diesem Look an. Eine gebrauchte Spielküche ist mit etwas Lack und wenig Zeitaufwand schnell so gestaltet, als MÜSSTE sie in eurem Wohnzimmer stehen, weil die sie Optik perfekt aufgreift. Und wusstet ihr, dass die Bälle im Bällebad nicht zwingend bunt und neunfarben sein müssen? Verschiedene Onlineshops bieten Bälle in sämtlichen Farben an, die man sich selbst zusammenstellen kann. Euer Wohnzimmer ist in Brauntönen gehalten? Bestellt Bälle in braun und beige und schon passt das Bällebad perfekt in den Wohnraum.

Stauraum schaffen

Kleinteile wie Bausteine, Puzzles oder Kuscheltiere müssen nicht wild auf dem Fußboden oder im Regal herum fliegen. Besorgt euch verschließbaren Stauraum wie Truhen oder Kisten, die optisch zu eurem Wohnzimmer Konzept passen und schon verschwinden bunte kleine Spielwaren einfach und zurück bleibt: Ordnung! Ein weiterer Vorteil einer schönen Truhe: Man kann sie bei Besuch sogar als zusätzliche Sitzgelegenheit benutzen.

Akzente setzen

Euer Kind bringt täglich dutzende selbstgemalte Bilder mit aus dem Kindergarten? Ihr müsst damit nicht eure Wände tapezieren. Sucht stattdessen alle paar Tage zusammen mit eurem Kind das schönste Bild aus und hängt es in einem Bilderrahmen an die Wand. Es gibt sogar Rahmen, die man noch nicht einmal von der Wand nehmen muss, um das Bild zu wechseln. Und so ein kleiner farblicher Akzent in eurem Wohnraum tut doch bestimmt auch ganz gut!

Ordnung schaffen und Spielzeug reduzieren

Räumt regelmäßig zusammen mit eurem Kind auf. Wer vor dem Mittagsschlaf, bevor er das Haus verlässt und abends vor dem Zubettgehen alles aufräumt, der findet zumindest ab und zu ein ordentliches Wohnzimmer vor. In dem man sich dann als Eltern, wenn man Zeit ohne Kind verbringt, wirklich wohlfühlen kann. Außerdem solltet ihr regelmäßig, alle paar Wochen, kaputtes, wenig bespieltes oder nicht mehr altersgemäßes Spielzeug aussortieren. Werft es weg, verschenkt/verkauft es oder räumt es in den Keller. Kinder beschäftigen sich sehr viel intensiver mit ihrem Spielzeug, wenn sie nicht von Massen an Spielwaren erschlagen werden. Und ihr selbst müsst nicht so viel wegräumen.

Kein Hexenwerk

Ihr seht also, dass ein Wohnraum, in dem Spielzeug integriert ist und der trotzdem ordentlich aussieht, kein Hexenwerk darstellt. Mit wenigen Handgriffen und ein paar Tricks, schafft ihr es, dass euer Wohnzimmer den Ansprüchen aller Familienmitglieder gerecht wird. Falls ihr noch mehr Input sucht, schaut doch mal vorbei unter Kleines Mädchen – Große Welt vorbei.

Ein Gastbeitrag von Julia Häuser

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